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Pressemitteilung vom 23. Oktober 2026 · Mitgliederversammlung am 20. Oktober in den Seestub’n Percha
Gewerbe entlasten, Verwaltungsausgaben begrenzen und Familien stärken: Mit diesen Schwerpunkten geht der neu gewählte und erweiterte Vorstand der FDP Starnberg an die Arbeit. Stefan W. Zeil und Dr. Dustin Schöder führen den Ortsverband als gleichberechtigte Vorsitzende.

Neue Doppelspitze für den Ortsverband
Die 20 anwesenden Mitglieder wählten Stefan W. Zeil und Dr. Dustin Schöder an die Spitze des 42-köpfigen FDP-Ortsverbands. Zuletzt konnte der Ortsverband zwei Neueintritte verzeichnen.
Rechtsanwalt Stefan W. Zeil bringt als bisheriger Ortsvorsitzender seine langjährige Erfahrung ein. Dr. Dustin Schöder ist Geschäftsführer einer Forschungseinrichtung und möchte neue Impulse für die politische Debatte, die öffentliche Präsenz und die Weiterentwicklung der liberalen Parteiarbeit setzen.
„Wir wollen das Bewährte fortführen und gleichzeitig neue Impulse setzen. Unser Ziel ist ein aktiver und sichtbarer FDP-Ortsverband, der die Arbeit unserer Stadtratsfraktion unterstützt, eigene politische Themen entwickelt und Raum für einen lebendigen liberalen Austausch schafft.“
Stefan W. Zeil und Dr. Dustin Schöder
Verantwortung auf viele Schultern verteilen
Neben den beiden Vorsitzenden wurden drei stellvertretende Vorsitzende, eine Schatzmeisterin, ein Schriftführer und erstmals in der 75-jährigen Geschichte des Ortsverbands sieben Beisitzerinnen und Beisitzer gewählt. Die Doppelspitze wertet das Engagement so vieler berufstätiger Mitglieder als starkes Signal für die kommende Arbeit.
Der gewählte Vorstand und die Kassenprüfung
- Gleichberechtigte Vorsitzende
- Stefan W. Zeil und Dr. Dustin Schöder
- Stellvertretende Vorsitzende
- Anke Henniger, Leonard Coenen und Daniel Kappes
- Schatzmeisterin
- Jasmin Dufford
- Schriftführer
- Fabian Fatscher
- Beisitzerinnen und Beisitzer
- Natalie Ittlinger, Inga Sandweg, Robert Horndasch, Dietrich von Witzleben, Markus Kimmich, Oliver Graetsch und Gianfranco Dimarsico
- Kassenprüfer
- Claudia Berlet und Dr. Stephan Braun
Austausch mit Landes- und Kreisverband
Daniel Kuhagen, Generalsekretär der FDP Bayern, leitete die Mitgliederversammlung gemeinsam mit dem FDP-Kreisvorsitzenden Paul Friedrich. Kuhagen sprach über die organisatorische Neuaufstellung der Landespartei zur Landtagswahl 2028. Dabei setzt die FDP Bayern unter anderem auf liberale Leuchttürme wie Starnberg.
Der Ortsverband möchte sich künftig noch stärker als Plattform für politische Diskussion, als Ideengeber und als Ort des Austauschs mit Bürgerinnen und Bürgern positionieren. Die neue Doppelspitze will auf der bisherigen Arbeit aufbauen und zusätzliche Formate entwickeln, um liberale Positionen in Starnberg sichtbar zu machen.
Gewerbe entlasten
Mit Blick auf die anstehenden Haushaltsberatungen fordert der neue Vorstand, die Belastung der Starnberger Unternehmen nach den bereits erheblichen Gewerbesteuererhöhungen nicht weiter steigen zu lassen.
„Die Starnberger Unternehmen dürfen nicht immer weiter belastet werden. Wir müssen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vor Ort stärken, statt die Gewerbesteuerbelastung weiter zu erhöhen.“
Stefan W. Zeil, Co-Vorsitzender und Stadtrat
Verwaltungsausgaben begrenzen
Dr. Dustin Schöder, zugleich Nachrücker für den Starnberger Stadtrat, fordert eine konsequente Prüfung langfristiger Einsparungen im Stellenplan der Stadtverwaltung. Frei werdende Stellen sollten nicht automatisch nachbesetzt und Aufgaben kritisch überprüft werden. Digitalisierung und der Einsatz von KI sollen helfen, Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten und Personalkosten nachhaltig zu reduzieren.
In der Pressemitteilung verweist Schöder auf Spar- beziehungsweise Umstrukturierungsmaßnahmen beim Landkreis Starnberg, der Stadt München und der Gemeinde Tutzing. Auch in Starnberg müsse überprüft werden, welche Aufgaben und Stellen künftig notwendig sind.
Familien bei der Kinderbetreuung stärken
Die stellvertretende Vorsitzende und FDP-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Anke Henniger, fordert klare Prioritäten bei der Kinderbetreuung. Der Wegfall der staatlichen Beitragsentlastung soll für das laufende Betreuungsjahr vollständig ausgeglichen werden.
„Die Stadt muss auch bei der Kinderbetreuung klare Prioritäten setzen. Nachdem die Gebühren in den vergangenen Jahren kräftig gestiegen sind, setzen wir uns dafür ein, den Wegfall der staatlichen 100-Euro-Beitragsentlastung zumindest für das laufende Betreuungsjahr vollständig zu kompensieren.“
Anke Henniger, stellvertretende Vorsitzende und FDP-Fraktionsvorsitzende
Eindrücke aus Percha
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